| DEUTSCHSPRACHIGE WINTERSCHULE |
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Hochschule fuer Okonomie
Deutschprachige Winterschule
"Russlandstudien"
Ankunft:
Marz 15 - 16, 2008
Lehrveranstaltungen Marz 17 - Marz 28, 2008
Studiengebuhr: 800 Euro
Unterkunftskosten vom 15 bis 25 Euro pro Nacht
DAAD und HSE
Stipendien vorhanden |
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Bewerbung
- Schritt: ausgefuehltes
Formular (sieh:
www.hse.ru/srs/) an die SRS vorzustelllen. Wenn die
Antwort positiv ist, -
- Scritt: Stipendiumantrag an
DAAD - http://goeast.daad.de/. Stipendienzahl ist begrenzt.
Wenn Sie kein Stipendium bekommen, -
- Scritt: Antrag an die
HSE-Stipendium (HSE kann Unterkunftskosten uebernehmen).
Wenn Sie Fragen haben, wenden
Sie, bitte, an Prof. Maxim Bratersky:
srs@hse.ru
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WINTERSCHULE, KURSANGEBOTE
BITTE BEACHTEN: Trotz aller Bemuehungen
um langfristige Planung sind kurzfristige Programmaenderungen mitunter nicht zu
vermeiden. Wir bitten die Studierenden deshalb, auf die jeweils aktualisierten
Informationsmaterialien zu achten.
SRS-W001. Die russisch-deutschen
Beziehungen im Kontext der russischen Geschichte. Prof. Ildar Akhtamzyan,
Universitat fur Internationale Beziehungen (MGIMO). Der Kurs befasst sich mit
herausragenden Momenten der Geschichte Russlands und der Rolle, die die
russisch-deutschen Beziehungen und Konflikte dabei spielten. Besondere
Aufmerksamkeit widmet der Dozent der russischen Gegenwartsgeschichte. Dabei
arbeitet er heraus, dass die russisch-deutschen Kontakte und Beziehungen fuer
die europ?ische und internationale Politik heute eine pragende Funktion haben.
SRS-W002. Die Funktionsweise des
politischen Systems in Russland. Prof. Daniil Tsygankov, HSE, Prodekan der
Fakultaet fuer staatliche und kommunale Verwaltung. Der Dozent - selbst aktiver
Teilnehmer des politischen Lebens, Berater mehrerer Parteien und Vereinigungen
in Moskau und St. Petersburg - behandelt das politische System Russlands aus
einer "doppelten" Perspektive: Auf der einen Seite erlewutert er die
grundlegenden Merkmale des konstitutionellen Aufbaus der Russischen
Foedera-tion, auf der anderen demonstriert er, wie und in welchem Masse
informelle politische Strukturen einige Merkmale der kommunistischen
Vergangenheit reproduzieren. Gegenstand des Kurses sind politische
Entscheidungsprozesse, der russische Foederalismus, die Verflechtungen zwischen
Politik und Geschaeftswelt, die Organisation der lokalen Selbstverwaltung und
Entwicklungsprobleme der Zivilgesellschaft in Russland.
SRS-W003. Die gegenwartige russische
Volkswirtschaft und die russisch-deutschen Wirtschaftsbeziehungen. Prof.
Vladislav Belov, Europa-Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften
Prof. Aleksandr Cepurenko, HSE. Der Kurs beschaeftigt sich mit verschiedenen
Aspekten der russischen Wirtschaftstransformation. Besondere Aufmerksamkeit gilt
Problemen der russischen Geschaeftswelt auf unterschiedlichen Ebenen - vom Big
Business der sog. Oligarchen, das sich hauptsaechlich auf den Energiesektor
konzentriert, bis zum sich aktiv entwickelnden KMU-Sektor. Den zweiten
Schwerpunkt des Kurses bilden der gegenwartige Zustand und die Perspektiven der
russisch-deutschen Wirtschaftsbeziehungen.
SRS-W004. Dilemmata postsowjetischer
Aussenpolitik. Maxim Bratersky, Geschaeftsfuhrender Direktor der School of
Russian Studies und Forscher am USA- und Kanada-Institut. Der Kurs diskutiert
die sich herausbildenden Beziehungen zwischen den zahlreichen neuen Staaten, die
aus den Trummern des sowjetischen Imperiums hervorgegangen. Es werden die
Bemuehungen um neue Identitatsbildung und diverse Versuche der Formierung neuer
Staaten sowie die Probleme der Entscheidung zwischen prowestlicher und
prorussischer Politikorientierung thematisiert. Der Kurs demonstriert, dass
postsowjetische Nationen, speziell die Ukraine, Belarus, Usbekistan und
Kasachstan im 21. Jahrhundert eine wachsende Rolle in der Entwicklung der
internationalen Sicherheitssysteme in Europa und Asien spielen.
SRS-W005. Die 1920еr Jahre und die
Kulturrevolution in Russland. Prof. Pavel Poljan. Dieser Kurs informiert die
Studierenden uber die interessanteste und bis heute mysterios anmutende Periode
der russischen Kulturgeschichte. Die 1920er Jahre reprasentieren eine
uberraschende Diversitat und Vielgestaltigkeit der kulturellen und sozialen
Entwicklung Russlands. Viele Begriffe und Konzepte in der gegenwartigen
russischen wie westlichen Kultur, Politik und Wissenschaft haben ihre Wurzeln in
Ideen, die in den 1920er Jahren in Russland formuliert wurden. Prof. Poljan
fuhrt die Studenten in die wichtigsten Denkschulen des jungen Sowjetrussland der
1920er Jahre ein. Dabei werden Sammlungen Moskauer Museen sowie Orte des
Zeitgeschehens dieser Periode in die Veranstaltung einbezogen.
SRS-W006. Deutsche in Moskau. Facetten
der Geschichte. Prof. Valerij Brun-Cechovoj, Historiker und Ubersetzer, Institut
fuer Vergleichende Politologie der Russischen Akademie der Wissenschaften. Der
Kurs verdeutlicht, wie eng die Kontakte und wechselseitigen Einflusse zwischen
Russland und Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert waren. Prof. Brun-Cechovoj
beschrankt sich nicht auf Diskussionen im Seminarraum. Er fuhrt die Studenten
durch die Strassen Moskaus an die Orte, die mit deutschen Schriftstellern,
Malern, Politikern und Unternehmern verbunden sind und lasst in seinen
Erzahlungen die politische und geistige Atmosphare der betreffenden Zeiten
wieder entstehen. Grosse Aufmerksamkeit wird der deutschen Sektion der
Kommunistischen Internationale und der Opposition gegen Hitler zuteil, der
bedeutende deutsche Kulturschaffende angehuerten, darunter Johannes R. Becher.
RUSSISCH-KURSE
SRS L1.
Intensivkurs fuer Anfanger
SRS L2.
Elementares Russisch
SRS L3.
Russisch fuer Studenten mit mittleren Vorkenntnissen
SRS L4.
Russisch fuer Fortgeschrittene
DIE HOCHSCHULE - INFRASTRUKTUR
Das Hauptgebaude der HSE befindet sich direkt im
historischen Zentrum der Stadt, an der Metrostation "Lubjanka".
Die Hochschule besitzt eine Reise von
Einrichtungen, die den Studentierden der SRS zu Verfagung stehen. Darunter eine
moderne Bibliothek mit mehreren Lesesaalen, PC-Arbeitsplatzen und ATM-Zugang zu
Banken. Es gibt eine gute Kantine, in der das Mittagessen fuer Studierende ca.
$3 kostet, und eine Cafeteria-ein schoner Ort fuer Gesprache mit russischen
Studenten bei einer Tasse Kaffee mit Sandwich oder Cookies.
Bei geringfuegigen gesundheitlichen Problemen
steht eine kleine hauseigene Klinik zur Verfugung. Daruber hinaus haben alle
Studierenden Zugang zu einem umfassenden Gesundheitsdienstleis-tungsangebot in
einem modernen und gut ausgestatteten medizinischen Zentrum.
E-Mail-Zugang, Kopier- und Faxgerate sind
vorhanden. Die SRS beherbergt eine kleine, aber wachsende englischsprachige
Bibliothek, die sowohl wissenschaftliche Fachbucher als auch Werke der
russischen Literatur besitzt. Daruber hinaus gewahrleistet die SRS ihren
Studenten Zugang zur HSE-Universitatsbucherei und anderen Bibliotheken in
Moskau.
Die Cafeteria an der HSE bietet vollwertige
Gerichte zu gunstigen Preisen. Weitere Restaurants, Cafes und
Lebensmittelgeschafte befinden sich in unmittelbarer Umgebung.
Exkursionen
Exkursionen sind ein integraler Bestandteil des
SRS-Programms. Die meisten dienen dazu, die Studierenden mit Moskau und seinen
kulturellen Angeboten bekannt zu machen. Daruber hinaus sind einige Exkursionen
zu anderen Orten geplant.
Unterbringung
Die Studierenden haben die Wahl zwischen der
Unterbringung in Wohnheimen der HSE oder preiswerten Hotels ($20 bis $30 pro
Nacht).
Leben in Moskau
Die Stadt
Im Verlaufe seiner Geschichte hat sich Moskau zu
einer Metropole entwickelt, in der heute mehr als neun Millionen Menschen
wohnen. Lange Zeit daran gewohnt, Zentrum eines Imperiums zu sein, passt sich
Moskau nun zunehmend seiner neuen, modernen Rolle an. Das Kleinunternehmertum,
von Kiosken mit Waren aller Art an allen Strassenecken bis zu
Underground-Nachtclubs in den Kellern von Wohnhausern, entwickelt sich weit
schneller als die makrookonomischen Reformen. Der Aspekt, der am
zeitgenossischen Moskau vielleicht am starksten uberrascht, ist die
Vertrautheit, die die Stadt dank ihrer neuen Weltoffenheit ausstrahlt.
Trotz des rapiden Wandels hat Moskau viel von
seinem eigentuemlichen und faszinierenden sowjetischen und zaristischen Erbe
bewahrt. Mit seinen zahlreichen Museen und Theatern, Palesten und Kirchen mit
Zwiebeltarmen in der ganzen Stadt, gelegentlich auch sentimental gepflegten
Denkmalern fuer Marx und Lenin, ist Moskau eine Schatzkammer der Geschichte.
Moskau ist ein lebendiges Kulturzentrum mit zahlreichen Museen, Konzerten,
experimentellen Theatern, Ballet, Kino, Rockkonzerten und vielen anderen
Angeboten. Lokalmedien und Plakate an uffentlichen Platzen machen es leicht,
sich uber interessante Veranstaltungen und Ausstellungen auf dem Laufenden zu
halten. Tickets sind an zahlreichen Kiosken uberall in der Stadt oder an den
Abendkassen erhaltlich. Einige Veranstalter setzen ihre Tickets an auslondische
Reisegruppen zu erhahten Preisen ab. Doch wer seine Karte direkt am Kiosk kauft
und russisch spricht, zahlt den und Subventionsabbau sind diese Preise nicht auf
Dauer garantiert, aber sie werden in absehbarer Zeit relativ niedrig bleiben.
Die einzige Ausnahme ist das Bolschoi-Theater, wo die billigsten Platze schon
heute etwa 30 US$ kosten. Die SRS organisiert fuer interessierte Teilnehmer
ihres Kurses einen Abend in diesem weltberuehmten Musiktheater.
Moskau hat inzwischen eine unuberschaubare Zahl
an Restaurants, Klubs und Diskotheken. Es gibt Szenekneipen und Undergroundclubs
mit moderaten Preisen, die zudem ganstige Gelegenheiten bieten, mit jungen
Leuten aus Russland ins Gesprach zu kommen und Moskau so kennenzulernen, wie die
Einheimischen es erleben.
Offentlicher Nahverkehr
Moskau verfugt uber ein ausgedehntes
Nahverkehrssystem aus Metro, Bussen, Trolley-Bussen und Strassenbahnen. fuer
Studenten der SRS ist vor allem die Metro mit ihren mehr als 100 Stationen von
Bedeutung, die an sich schon eine Touristenattraktion darstellt. Die meisten
Studenten konnen von ihrer Unterbringung die nachste Metrostation in wenigen
Minuten zu Fuss erreichen, einige werden dazu ein paar Minuten mit dem Bus
fahren mussen. Im Durchschnitt benotigt man von der Unterkunft zur SRS zwischen
30 und 45 Minuten.
Das Wetter
Im September beginnt es in Moskau kalt zu
werden, und dann bricht in der Regel schon bald ein harter Winter aus. Im Marz
und Anfang April bewegen sich die Temperaturen um 0° Celsius, sie konnen auf -5
° Celsius fallen und auf +5 bis +10 ° Celsius an-steigen. Lange Unterwasche,
Pullover, warme Mantel, Ski-Jacken oder Trenchcoats, Handschuhe, Wollsocken und
wasserdichte Schuhe werden dringend empfohlen.
Sicherheit
Wie in jeder Metropole erfordert das Leben auch
in Moskau einen gesunden Menschenverstand. Ahnlich wie in New York oder London
empfiehlt es sich auch hier nicht, in der Nacht allein durch schwach bewohnte
Gegenden zu spazieren oder sich allein zu einem Fremden ins Auto (Schwarztaxi)
zu setzen. Mitunter wird empfohlen, sich konservativ zu kleiden, so dass man
sich von der einheimischen Bevoelkerung nicht zu sehr abhebt. Indes tragen heute
viele junge Russen Ski-Jacken und Sweatshirts in grellen Farben, oft mit den
Logos amerikanischer Colleges oder Sportteams.
Medizinische Versorgung
fuer Routinebehandlungen und Laboruntersuchungen
gibt es eine Reihe von Medizinischen Zentren, die nach westlichen Standards
ausgestattet sind. Die Leistungen mussen in der Regel mit Kreditkarte bezahlt
werden. Wer verschreibungspflichtige Medikamente benotigt, sollte sich besser
einen hinreichenden Vorrat mitbringen, da in den Moskauer Apotheken viele
Medikamente nicht unter demselben Markennamen wie in Deutschland gehandelt
werden.